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Neuigkeiten
20.03.2021, 22:52 Uhr
Mehr Sicherheit im Radverkehr – Beleuchtungs-Initiative von CDU und FDP
CDU und FDP wollen zahlreiche Radwege in Rheine beleuchten, um sie sicherer und attraktiver zu machen. „Wir wollen einen deutlichen Beitrag dazu leisten, die Fahrradfreundlichkeit unserer Stadt weiter zu verbessern“, erklärt Christian Kaisel, stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender und im letzten Jahr „Stadtradeln“-Star. Insgesamt sollen neun Fahrradstrecken und Fußwege im gesamten Stadtgebiet LED-Beleuchtung bekommen, die von Solarmodulen gespeist und auf Bewegungen hin eingeschaltet werden könnte. „Eine intelligente Beleuchtung, bei der zumindest einzelne Lampen nur dann eingeschaltet werden, wenn sie tatsächlich benötigt werden, wäre ein wichtiger Beitrag zum Energiesparen und zur Digitalisierung“, begründet FDP-Fraktionsvorsitzender Detlef Brunsch den gemeinsamen Antrag der beiden Fraktionen.
Für mehr Beleuchtung im Radverkehr machen CDU und FDP in Rheine stark
„Uns ist wichtig, dass gerade auch in der dunklen Jahreszeit und in den Abendstunden Radwege gerne und ohne Ängste genutzt werden können", so CDU-Fraktionschef Andree Hachmann. „Wir hören in vielen Gesprächen mit Rheinenserinnen und Rheinensern und gerade auch von jungen Leuten, dass sie gerne aufs Fahrrad umsteigen würden, wenn die Strecken sicherer und besser beleuchtet wären.“ Konkret geht es CDU und FDP um folgende Fahrradstrecken, die beleuchtet werden sollen:
Strecken zwischen Mesum, Elte, Hauenhorst und Rheine: Sie werden von vielen Menschen u.a. für Einkäufe oder zum Besuch von Ärzten, Apotheken und anderen Dienstleistern genutzt. Auch Schülerinnen und Schüler der Alexander-von-Humboldt-Schule nutzen diese Wege täglich mit dem Rad.
Emsradweg zwischen Elte und Gellendorf: Auf dem Emsradweg, der von den Quellen der Ems in Hövelhof bei Paderborn bis zur Mündung der Ems in die Nordsee bei Emden führt, sind viele Radwandertouristen unterwegs. Der Verlauf ist zwischen Elte und Gellendorf nicht schnurgerade, so dass es in der Dunkelheit immer wieder zu gefährlichen Situationen kommt, weil man mit dem Vorderrad auf die Grasnarbe gerät, heißt es in dem Antrag. Außerdem wird der Radweg gerne genutzt, um die weiterführenden Schulen in Rheine oder das Ausflugsziel  Bockolter Emsfähre zu erreichen.
Weg zwischen der Freiherr-von-Beust-Straße und der Salinenstraße (am Kindergarten): Hier sind Kinder und Eltern mit dem Fahrrad oder zu Fuß auf dem Weg zur Schule und zur Kita unterwegs. Gerade im Winter ist es hier morgens sehr dunkel. Der Weg ist mit einer wassergebundenen Decke ausgestattet, die mit der Zeit auch wieder kleinere Schlaglöcher haben wird. Hier fordern CDU und FDP drei Laternen, um den Weg sicherer zu machen.
Fahrradweg am Sentkersweg: Er ist eine wichtige Verbindung aus den Wohngebieten Thieberg, Schleupe und Wadelheim in die Innenstadt, zum Bahnhof, zu den kaufmännischen Schulen und zum Berufskolleg.
Strecke zwischen Rheine und Neuenkirchen: Sie ist insbesondere für Kinder, die in den Neubaugebieten in der Nähe der Hünenborg wohnen, Teil des Schulwegs zur Paul-Gerhardt-Schule, zur Elsa-Brändström-Realschule und zum Dionysianum. Perspektivisch denken CDU und FDP darüber nach, in Kooperation mit dem Kreis Steinfurt und der Nachbarkommune den gesamten Verkauf bis nach Neuenkirchen zu beleuchten. Damit würde die Verbindung, die Teil des „Triangel-Projekts“ des Kreises Steinfurts ist, noch deutlich attraktiver. Im Rahmen dieses Projektes wird der Bredenweg mittels einer Brücke über die B70 mit dem Landersumer Weg verbunden. „So rücken Landersum und Wadelheim noch näher zusammen“, freuen sich die Kreistagsabgeordneten Simone Berkmann und Ewald Winter, die das Projekt Triangel erst kürzlich mit beschlossen haben.
Weitere Wege, die beleuchtet werden sollen sind die Unterführung Gertrudenschule, der Radweg Berbomstiege, Stoverner Straße, dem sogenannten Mauseloch und der Elsa-Brandström-Weg vom Emslandstadion bis zum FCE-Stadion. „Streckenweise ist es so dunkel, dass viele Angst haben, dort abends entlang zu fahren“, wird die Forderung nach Beleuchtung begründet.
„Wenn wir diese Strecken sicherer und attraktiver machen, werden mehr Menschen vom Auto aufs Fahrrad umsteigen", fassen Hachmann und Brunsch das Ziel des gemeinsamen Antrags von CDU und FDP zusammen. Im Koalitionsvertrag hätten CDU und FDP vereinbart, Rheine zur Fahrradstadt zu machen. Modern ausgebaute Radwege würden letztlich auch dazu beitragen, dass die Stadtteile weiter zusammenwachsen.