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21.02.2019, 18:57 Uhr
"Kommunikation ist das A und O"
Paul-Gerhardt-Grundschule: CDU-Stadtunion Rheine nimmt Tempo raus

Die CDU-Stadtunion Rheine kritisiert die Kommunikation der Verwaltung zur geplanten Auslagerung der Paul-Gerhardt-Grundschule. „Die Entscheidung als ´Geschäft der laufenden Verwaltung´ zu bezeichnen, bei der eine Beteiligung der Politik nicht nötig ist, halte ich bei dieser Brisanz zumindest für mutig“, verbirgt CDU-Vorsitzender Fabian Lenz seinen Unmut über die fehlende Beteiligung der Politik nicht und meint weiter: „Wir hätten uns gewünscht, nicht nur deutlich früher informiert, sondern auch beteiligt zu werden.“ Dies hätte beispielsweise im Rahmen des Beschlusses über die Reihenfolge der auszubauenden Grundschulen vor wenigen Wochen im Bauausschuss erfolgen können.

Die Renovierung der PGS wirft noch einige Fragen auf.

Auch hätten die Eltern, die ihre Kinder erst kürzlich für das neue Schuljahr angemeldet haben, aus Sicht der CDU ein Recht auf Offenlegung der Pläne gehabt. Die CDU behalte sich nun vor, die Renovierung der PGS anders zu gestalten. Dabei betont sie aber auch, dass es bei der von der Verwaltung vorgeschlagenen Lösung bleiben wird, falls tatsächlich keine Alternative in Betracht kommt. In diesem Fall solle aber geprüft werden, den gerade erst angemeldeten Kindern die Möglichkeit einer Neuwahl der Grundschule zu ermöglichen.

Informationen haben möchte die CDU dabei zu folgenden Fragen: Wie könnte sich eine Umsetzbarkeit mittels mobiler Raumeinheiten, die am Emslandstadion aufgestellt werden könnten, gestalten? Wäre es nicht möglich, Erwachsenenkurse aus der VHS in die Overbergschule zu verlagern, um die Grundschüler in die VHS umziehen zu lassen? 

Zudem soll die Möglichkeit eines Neubaus der PGS zusammen mit einem möglichen Neubau der Elsa-Brändström-Realschule am Emslandstadion geprüft werden. Hierdurch könnten laut CDU Synergieeffekte im Bereich des Hausmeisters oder des Sekretariats entstehen und das gesamte Gebäude in der Nutzung flexibler gehalten werden. 

 

„Wir erwarten, dass die Verwaltung die Elternversammlung am fünften März nicht nur als Erläuterungstermin versteht, sondern dort Anregungen der Eltern aufnimmt und ebenfalls prüft. Im Anschluss daran werden wir als Politik eine Entscheidung in den entsprechenden Ausschüssen treffen“, so der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Stadtunion, Andree Hachmann. „Auf Grund der fehlenden Informationen durch die Verwaltung können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen, ob es gangbare Alternativen zur vorgeschlagenen Auslagerung gibt. Wir wollen also noch keine Erwartungen schüren. Kommunikation ist aber das A und O und da diese fehlte, nehmen wir jetzt eben das Tempo erst einmal raus“, erläutert CDU-Vorsitzender Fabian Lenz die Reaktion seiner Partei.

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