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17.07.2019, 19:12 Uhr
CDU Rheine-West radelt im Stadtteil "hinter der Bahn"

Die CDU Stadtteilunion Rheine West hatte zu einer Radtour eingeladen, die die CDU-Kommunalpolitiker zu diversen Zielen im Stadtteil „hinter der Bahn“ führte. Zunächst stand die Verkehrssituation an der Lindenstraße in Höhe des Einsteinhauses Eins auf der Agenda der CDU Stadtteilunion. Der Vorsitzende Manfred Konietzko wies auf die Fahrradorientierung hin, die im Rahmen der Verkehrswende notwendig sei. „Insbesondere Berufspendlern kann über die Einrichtung von Fahrradschnellstraßen ein Angebot unterbreitet werden, teilweise oder womöglich vollständig auf das Auto zu verzichten“, sagte Konietzko. Das Verkehrsaufkommen im Innovationsquartier hat deutlich zugenommen. So genannte „Fahrrad-Schutzstreifen“, wie auch in der Breiten Straße, dienen der Sicherheit der Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrern. Auf diesen ist Parken verboten, ohne Anordnung eines Halteverbotes ist jedoch ein 3-minütiges Halten auf dem Schutzstreifen erlaubt. Die Anbringung eines Halteverbotes würde aber auch das ausschließen. Die Geschäftsleute der dort ansässigen Dienstleistungsbetriebe haben darauf hingewiesen, dass die Fahrbahn der Lindenstraße zu schmal werde, sollten dort Fahrradspuren auf der bislang nur von Autos genutzten Straße eingerichtet werden.

Die CDU Stadtteilunion Rheine-West nach aufschlussreicher Radtour durch den Stdatteil
„Daher haben wir seinerzeit die Vorlage der Verwaltung im Bauausschuss zurückgewiesen und darum gebeten, dass die Belange aller Verkehrsteilnehmer stärker in den Fokus genommen werden“, sagte Ratsmitglied Mirko Remke. Kritische Verkehrssituationen sollen vermieden werden, weitere zusätzliche Maßnahmen sind dafür erforderlich bis hin zu einem Kreisverkehr an der Kreuzung Lindenstraße/Breite Straße/Laugestraße, darüber waren sich alle einig.

Als nächstes steuerten die CDU-Kommunalpolitiker die Zeppelinstraße im Bereich des Wohnpark Dutums an. Hier sind vor allem zwei Aspekte kontrovers erörtert worden. Zum ersten gab es Diskussionen, ob Tempo 50 an dieser Stelle sinnvoll sei. Mirko Remke informierte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Radtour, dass zunächst Verkehrsdaten erhoben werden sollen. Wenn diese vorliegen, soll das Thema erneut zur Diskussion gestellt werden. Das zweite, weitaus dringendere Problem, ist die Parksituation an der Zeppelinstraße. Da es hier zu wenige Parkplätze gibt, wurde so an der Zeppelinstraße geparkt, dass der fließende Verkehr erheblich gestört wurde. Beim Ortstermin entzündete sich Kritik an der derzeitigen Parkverbotszone, die zwar den Verkehr besser fließen lasse, die Parkplatzproblematik aber lediglich in die angrenzenden Wohnstraßen verlege. Diese Wohnstraßen werden durch Mitarbeiter des  Mathias-Spitals und Schüler des Berufskollegs stark als Parkraum genutzt.

Erfolgreiches Vorgehen konnten die CDU-Kommunalpolitiker am westlichen Ende des Salzweges verbuchen. Viele Anwohner haben hier erfolgreich dafür gekämpft, dass der gesamte Salzweg, nicht nur der letzte Abschnitt, in eine Tempo-30-Zone umgewandelt wird. Dass Politik nicht langsam sein müsse, lobte Klaas Meinert stellvertretend für die Mehrheit der Anwohner des Salzweges.

Nach kurzen Zwischenstopps an der Bentlager Allee, wo Manfred Konietzko über die Aufforstung von über 100 Eichen berichtete und am Gradierwerk, bei dem Sanierungsmaßahmen den tollen Zustand seit der Regionale 2004 erhalten, ging es abschließend zum Delsen. Hier begutachteten die CDU-Kommunalpolitiker den Baufortschritt des Kunstrasenplatzes des FC Eintracht Rheine. Karlo Willers, im Verein zuständig für Liegenschaften, berichtete den Kommunalpolitikern über die sportfachliche Notwendigkeit, dass auch der FCE künftig einen Kunstrasenplatz besitze. So seien vor allem die Trainingsmöglichkeiten der insgesamt mehr als 25 Mannschaften mit einem eigenen Kunstrasenplatz erheblich erweitert. Insbesondere im Bereich der Leistungsmannschaften gehe es hier auch um Konkurrenzfähigkeit. In der anschließenden Aussprache wurde auch der umweltpolitische Aspekt des Kunstrasens thematisiert. Hier steht vor allem die Füllung mit Gummigranulat seit einiger Zeit in der Kritik, eine Alternative wäre die Befüllung mit Kork. Willers berichtete, dass der Verein eine letzte Entscheidung noch nicht getroffen habe, die Tendenz aber derzeit in Richtung Kork gehe, auch wenn der Pflegeaufwand höher und das Risiko bei extremen Wetterlagen höher sei. Grundsätzlich sei der Verein aber gut im Zeitplan, so dass aller Voraussicht nach der Platz Ende Oktober in Betrieb genommen werden könne.

Die CDU-Kommunalpolitiker ließen anschließend den Abend bei Grillwurst und Bier ausklingen und    sagten zu, die vielen Aufgaben im Stadtteil auch künftig mit Engagement und Tatkraft anzupacken, wie der CDU-Stadtteilunionsvorsitzende Manfred Konietzko abschließend betonte.

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