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29.08.2019, 07:24 Uhr
Schulstandort Mesum langfristig sichern
Das neue Schuljahr steht bevor und es liegen turbulente Wochen der Entscheidung über die Zukunftsfähigkeit der Mesumer Schulen hinter Eltern, Lehrer und Schülern. Für die Mesumer Politiker galt es, den Schulstandort Mesum langfristig zu sichern. Aufgrund der Initiative von Ratsmitglied Josef Wilp hatte die Stadtverwaltung von der Bezirksregierung Münster die positive Rückmeldung erhalten, die Zügigkeiten beider Grundschulen ganz grundsätzlich mit zwei Zügen an beiden Standorten festzulegen.
Die Stadtteilunion Mesum hatte sich vor der Beschlussfassung über die Zügigkeiten der Mesumer Grundschulen mehrfach mit betroffenen Eltern und Lehrern aus Mesum getroffen. Nach dem einhelligen Appell der Eltern der beiden Grundschulen in Mesum, beide Schulen am Standort Mesum unbedingt zweizügig zu halten, hatte die CDU Mesum zugesagt, im Stadtrat, bei der Bezirksregierung und bei der Landesregierung für diese Lösung zu kämpfen - mit Erfolg. "Der starke Zusammenhalt vor Ort war wirklich eindrucksvoll", so Dieter Simon, Vorsitzender der Stadtteilunion: „Wir haben hier alle an einem Strang gezogen und sind am Ende zu einem wirklich guten Ergebnis gekommen, denn beide Grundschulen bleiben hier in Mesum zweizügig." Am Teilstandort Elte kann zudem zum jahrgangsbezogenen Unterricht zurückgekehrt werden, was ebenfalls dem dortigen Elternwillen entspricht, so Ratsmitglied Birgitt Overesch.
Mit der Beschlussfassung im Rat der Stadt Rheine können die Eltern ihre Kinder jetzt an der Grundschule anmelden, wo sie möchten. „Die Befürchtung, dass die Franziskus- oder die Johannesschule mit einem Zug weniger, nicht nur Kinder ablehnen müssten, sondern auf lange Sicht eine der Schulen auf der Kippe stünde, ist damit vom Tisch“, erläutert Claudia Reinke, Sprecherin der CDU-Fraktion im Schulausschuss der Stadt Rheine die aktuelle Situation.
Dieter Simon, Vorsitzender der CDU-Stadtteilunion Mesum
Gleichzeitig hat der Rat der Stadt Rheine hat in seiner Sitzung am 09.07.2019 auf Antrag der CDU-Fraktion beschlossen, die Landesregierung aufzufordern, bei der Berechnung der kommunalen Klassenrichtzahl eine sog. "kaufmännische Berechnung" zu ermöglichen. Hintergrund: Um die Gesamtzahl von Schulklassen eines Jahrgangs zu ermitteln, wird die Schülerzahl durch 23 geteilt. Ergibt sich daraus für eine Schulform, dass mehr als 30 Klassen gebildet werden müssten, wird der Wert laut Schulgesetz immer abgerundet. Das bedeutet, dass selbst bei 34,9 zu bildenden Eingangsklassen bisher auf 34 Klassen ab- und eben nicht auf 35 Klassen aufgerundet wird. Andrea Stullich, CDU-Landtagsabgeordnete aus Mesum, hat zugesagt, den Antrag des Stadtrats in den CDU-Arbeitskreis des Schulausschusses im Landtag einzubringen und nach Kräften zu unterstützen. Gleichzeitig sei es ihr wichtig, von vornherein klar darauf hinzuweisen, dass das Thema kompliziert sei: „Hier so zu tun, als ließe sich die kaufmännische Berechnung von heute auf morgen umsetzen, wäre nicht ehrlich. Daher will ich nichts versprechen, werde mich aber selbstverständlich voll für das Mesumer Anliegen einsetzen!“, sagte die Abgeordnete.

Zur Schullandschaft im Südraum Rheines gehört unabdingbar auch eine weiterführende Schule. Die CDU-Fraktion im Rheiner Stadtrat freut sich, dass die Alexander von Humboldt Schule, Sekundarschule am Hassenbrock, in diesem Sommer mit 72 Schülerinnen und Schülern den ersten Abschluss-Jahrgang dieser immer noch recht neuen Schulform erfolgreich entlassen konnte. "Unsere beiden Sekundarschulen in Rheine leisten eine hervorragende Arbeit", sagt CDU-Fraktionsvorsitzender Andree Hachmann. Für die Zukunft haben sie mehr Planungssicherheit, selbst bei sinkenden Schülerzahlen, denn der Landtag hat einen CDU-/FDP-Antrag beschlossen, dass Sekundarschulen auch zweizügig geführt werden können. "Damit haben wir ein wichtiges Wahlkampfversprechen eingelöst", sagt die CDU-Landtagsabgeordnete Andrea Stullich aus Mesum. Mittlerweile liegt der entsprechende Gesetzentwurf des Schulministeriums dafür vor.
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