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09.11.2019, 06:59 Uhr
CDU und Grüne wollen den Busverkehr in Rheine erweitern
Die Fraktionen von CDU und Bündnis 90 / Die Grünen haben beantragt, den ÖPNV in Rheine kurzfristig zu erweitern. „Wir wollen zum nächst möglichen Zeitpunkt die Fahrzeiten in den Abendstunden um zwei Stunden verlängern, an den Sonn- und Feiertagen schon ab 10 Uhr, sowie  die Anbindung der Gewerbegebiete Nord und Kanalhafen für eine Testphase erweitern“, erklären Fraktionsvorsitzender Andree Hachmann von der CDU und Fraktionssprecher Sigi Mau von den Grünen einhellig.
CDU-Fraktionsvorsitzender Andree Hachmann und Christian Kaisel, stellv. Fraktionsvorsitzender
„Nachdem sich kein privater Betreiber gefunden hat, unseren Busverkehr auf eigenes wirtschaftliches Risiko zu erbringen müssen wir das Vergabeverfahren neu starten“, erläutert Hachmann den aktuellen Sachstand. „Das kostet uns etwa ein Jahr Zeit, die wir nutzen wollen, um das von den Bürgern gewünschte Zusatzangebot in den Abendstunden, den Sonn- und Feiertagen und zu den Gewerbegebieten Nord und Kanalhafen in einer Testphase zu erweitern“, so Hachmann weiter. „Wir erhoffen uns natürlich, dass die Bürger diesen Zusatzverkehr nutzen und uns Argumente dafür liefern, das Angebot auch dauerhaft in Rheine anzubieten“, ergänzt Sigi Mau die Gründe für die Testphase. „Wir als Grüne glauben, dass in der Stärkung des ÖPNV ein Schlüssel zur deutlichen Reduzierung der Klimagase liegt. Gemeinsam mit der CDU wollen wir daher das Angebot jetzt erweitern und werden dafür werben, dass dieses Zusatzangebot dazu führt, dass mehr Menschen auf den Busverkehr umsteigen.“ Dieses Ergebnis wünscht sich auch die CDU-Fraktion. „Letztlich hilft es aber keinem, sollte sich herausstellen, dass die Erweiterung der Fahrzeiten und Strecken letztlich niemand nutzt“, ergänzt Christian Kaisel, als Sprecher der CDU-Fraktion in der Verkehrsgesellschaft der Stadt Rheine, „dann müssen wir auch so ehrlich zu uns selbst sein und die Testphase beenden. Leere Busse fahren zu lassen stellt sicherlich keinen Beitrag zum Klimaschutz dar.“
Insgesamt sind sich die Fraktionen von CDU und Grünen einig darüber, mit dieser Testphase, die von vielen Bürgerinnen und Bürgern gewünschten Zusatzangebote auf ihre Akzeptanz hin zu testen und anschließend zu bewerten, welche Erweiterungsleistungen tatsächlich genutzt werden, um diese für die kommenden Jahre beizubehalten.
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