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30.03.2020, 08:45 Uhr
Franz-Josef Oberfeld – ein Mann der Tat
Die CDU Rheine trauert um Franz-Josef Oberfeld, der im Alter von 80 Jahren verstorben ist.
Der gebürtige Rheinenser verbrachte seine Kinder-und Jugendzeit im Schatten von St. Dionys. Dort gehörte er auch dem dortigen Pfadfinderstamm der DPSG Sankt Dionys an. Die Ideen und der Wertekanon der internationalen Pfadfinderbewegung haben Franz-Josef Oberfeld, von vielen auch „Seppl“ genannt, zeitlebens geprägt. In der aktiven Pfadfinderzeithat er viele Fahrten und Zeltlager mitgestaltet. Auch später im Erwachsenenalter hielt die „Roverrunde“  zusammen und traf sich alljährlich zu einer gemeinsamen Fahrt.  Das „Allzeit bereit“ der Pfadfinder führte bei Oberfeld dazu, dass er immer ein „Mann der Tat“ war. Er war ein Gemeinschaftsmensch und brachte sich aktiv in viele Gruppierungen und Vereine der Stadt Rheine ein.
Die CDU Rheine trauert um Franz-Josef Oberfeld
Franz-Josef Oberfeld war beruflich „Kaufmann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft“ und als Angestellter, später auch als Geschäftsführer bis 2003,  in der Siedlungsgesellschaft Altenrheine tätig. Der ehemalige Bürgermeister Ludger Meier würdigte Oberfeld damals mit der Aussage:  „Einer der Besten im Norden“
Seine neue „Heimat“ war der Stadtteil Schotthock. In vielfältiger Form brachte er sich in die dortige Arbeit ein. In der Kirchengemeinde St. Ludgerus war er in der Liturgie  zeitweise als Lektor und Kommunionhelfer tätig. Mehr als 20 Jahre war er stellvertretener Vorsitzender und später auch Ehrenvorsitzender im Walshagenpark-Verein.
Großes Interesse war auch in der Unterstützung des Schützenwesens zu erkennen. Viele Jahre war er stellvertretender Vorsitzender des Junggesellen Schützenverein Schotthock. Auch in der Schützengemeinschaft der Stadt Rheine war Oberfeld viele Jahre stellvertretender Vorsitzender und somit auch einer der Ideengeber für den traditionellen Kaiserball der Schützengemeinschaft. Das in Rheines Partnerstadt Borne auch ein Schützenverein gegründet wurde, ist auch einer Initiative von Oberfeld zu verdanken.
Anfang der 70-ziger Jahre wurde Franz-Josef Oberfeld Mitglied der CDU und der CDA in Rheine.  Aktiv arbeitete ab 1975 in der Stadtteil-Union Schotthock mit. Er wurde für die CDU zunächst Sachkundiger Bürger im Planungs- und Umwelt-Ausschuss. In der Zeit von 1979 bis 1989 wurde Oberfeld Mitglied im Rat der Stadt Rheine. Stadtplanung – Umweltschutz, Wirtschaftsförderung, Aufsichtsrat Stadtwerke waren seine Aufgaben-Schwerpunkte.
Von 1994 bis 2009 war Franz-Josef Oberfeld dann Mitglied des Kreistages in Steinfurt. Auch dort wurde sein Fachwissen und sein Engagement geschätzt. Er wurde dort Vorsitzender des Polizeibeirates und in den Regionalrat bei der Bezirksregierung entsandt. Er war ordentliches Mitglied in den Fachgremien der Euregio.
Die Idee der europäischen Gemeinschaft, das Zusammenwachsen der Völker in der EU, der Abbau der nationalen Grenzen, all diese Themen bewegten Franz-Josef Oberfeld fortan schwerpunktmäßig. Er wurde ein EU-Fachmann der CDU-Kreistagsfraktion. Auch in der überparteilichen Europa-Union engagierte sich Oberfeld.
Josef Wilp, ehemaliger CDU-Fraktionsvorsitzender und Landtagsabgeordneter, würdigt das Leben und Wirken von „Seppl“ Oberfeld: Er war ein Mann der Tat, mit vielen Ideen. Er spielte sich nicht in den Vordergrund, er war kein Selbstdarsteller, aber einer, auf den Verlass war und der aktiv in vielen Bereichen – zuletzt in der CDU-Seniorenunion Rheine - mitarbeitete. Wir verlieren einen engagierten Mitstreiter in der CDU, vor allem aber einen treuen und liebenswerten Freund. Er möge ruhen in Frieden! Seiner Frau und seiner Familie wünschen wir viel Kraft in dieser Zeit. Seppl Oberfeld hat sich um die Menschen in Rheine verdient gemacht.     
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