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06.09.2015, 21:24 Uhr | Jörg Peterkord, Münsterländische Volkszeitung.
Putins Krieg – Europas Ohnmacht?
Veranstaltung der CDU Rheine zum 70. Geburtstag der CDU
Kommentar von Jörg Peterkord in der Münsterländischen Volkszeitung vom 5. September 2015
Gelungenes Dialogbeispiel nannte der Autor seinen Beitrag, in dem er ein Resümee zog aus der Podiumsdiskussion der CDU, die von Clauda Kramer-Santel, außenpolitische Redakteurin der Westfälischen Nachrichten,  moderiert wurde. Ihre Gesprächspartner waren Ruprecht Polenz, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, Wilfried Scharnagl, langjähriger Chefredakteur des Bayernkuriers und Boris Reitschuster, der viele Jahre in Russland gelebt hat und seine Erkenntnisse und Erfahrungen über die russisch-europäischen Beziehungen in sein Buch einfließen ließ.
Zu Gast bei der CDU Rheine Clauda Kramer-Santel, außenpolitische Redakteurin der Westfälischen Nachrichten mit Ruprecht Polenz, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, Wilfried Scharnagl, langjähriger Chefredakteur des Bayernkuriers und B
Es herrscht Krieg in Europa. Die Auseinandersetzung in der Ukraine ist mehr als eine Krise zwischen zwei Brüdervölkern. Es wird geschossen und täglich sterben Menschen. Der Frontverlauf in den Köpfen bestimmt das Diskussionsklima. Antiwestliche Stimmungsmache, Kriegshetze, Hurra-Patriotismus, Justiz und Median prägen Putins Russland, kritisieren die einen. Die anderen sehen die Spannung als logische Folge von EU-Osterweiterung und Ausdehnung der NATO als US-Interessenspolitik in Europa.
Zu Recht machte Ruprecht Polenz darauf aufmerksam, dass Deutschland Russland nicht mehr fürchten muss. Es wäre aber auch gut, wenn dies auch für die baltischen Staaten und Polen gelten würde. Gespräche auf Augenhöhe zwischen Russland und Europa sowie den in die EU aufgenommenen ehemaligen Staaten des Ostblocks und zwischen den USA und Russland tut not, fasst Peterkord die Aussagen der Teilnehmer der Diskussion zusammen.
Dass es der CDU Rheine gelungen ist, eine Veranstaltung mit hochkarätigen Putin-Gegnern und „Putin-Verstehern“ zu organisieren, ist ihr hoch anzurechnen. Denn auch im Publikum waren die Sympathien und Antipathien für die jeweiligen Positionen klar verteilt – und trotzdem war eine Verständigung möglich.
Für Rheine war diese Podiumsdiskussion gewiss eine Zier, die das Profil als Europastadt auch überregional geschärft hat.

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