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05.10.2015, 18:31 Uhr
Mahnmal für die Freiheit
 Eine Arbeitsgruppe um den stellvertretenden Bürgermeister Norbert Kahle (CDU) wird in den kommenden Tagen Vorschläge für die vorläufige und provisorische Aufstellung der beiden Berliner Mauerstelen vom Potsdamer Platz präsentieren.
Die Senatsverwaltung Berlin hatte die Teile der Berliner Mauer im November 2014  der Stadt Rheine überlassenen. Die beiden Stelen sollen künftig an zentraler Stelle  in der Emsstadt  an die historischen Ereignisse rund um den Mauerfall  erinnern - und zwar an den Fall der Mauer am 9. November 1989 und an den Tag der deutschen Wiedervereinigung am  3. Oktober 1990, dessen 25. Jahrestag den wir an diesem Sonntag begingen.
„Letztlich sollen die beiden Mauerteile die Grundlage für die Schaffung eines Rheiner „Mahnmals für die Freiheit“ bilden“, erläutert Kahle das Ziel der Initiatoren. Nach Überzeugung der Initiatoren des Arbeitskreises gibt es eine Standortempfehlung auf dem noch neu zu planenden und zu gestaltenden “Bernburg Platz“ in der Nähe der Rheiner  Stadthalle.  Mittlerweile hat der Ministerpräsident des Landes Sachsen- Anhalt Reiner Haseloff anlässlich eines Besuches der Emsstadt im August  die Schirmherrschaft   für die endgültige Gestaltung der beiden Mauerstelen übernommen.
Rheines CDU-Vorsitzender Norbert Kahle und der sachsen-anhaltinische Ministerpräsident Haseloff
Haseloff  hatte auch eine  Zusammenarbeit mit der Fachhochschule für Gartenbau und Landschaftsplanung in Bernburg über die letztendliche Gestaltung und Darbietung der Berliner Mauersteile vom Potsdamer Platz in Rheine arrangiert. Mit der Stadt Bernburg an der Saale verbindet Rheine eine Städtepartnerschaft, die ebenfalls in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiert.
Die beiden Mauerteile selbst dürfen als zeithistorische Relikte nicht verändert werden, lautet die  Auflage der Berliner Senatsverwaltung, die an die Vergabe an Rheine geknüpft war. Der Initiatorenkreis ist sich des Werts der originalen Mauerteile als zeithistorisches Mahnmal bewusst. Für diese unveränderte Originalität werde der Rheiner Unterstützerkreis Verantwortung tragen. Mit dem künftigen Mahnmal für die Freiheit soll in Rheine auch die Erinnerungskultur unterstützt werden, die Europa im Alltag auch fern des einstigen eisernen Vorhangs als Herzensangelegenheit einer europa-begeisterten Kommune repräsentiert. Im Beisein von Rheines künftigen Bürgermeister Peter Lüttmann sollen die Mauerstelen am Montag, 9. November, historisch arrangiert und zunächst provisorisch aufgestellt werden. Über das wo und wie  werden die Initiatoren in Kürze informieren.
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